Marketing

"Marketing für Praxisgründer" Mag. Verena Flatischler

  • Die Praxis als Marke - wie entwickelt man eine Corporate Identity?
  • Möglichkeiten zur Patientenansprache: Was ist werberechtlich erlaubt und was nicht?
  • Erfolgreiches Online-Marketing mit Website, Social Media, Bewertungsplattformen und Suchmaschinenoptimierung
  • Ein erfolgreiches Zuweisernetzwerk aufbauen
  • Keine Konkurrenz in Sicht: Tipps zur richtigen und einzigartigen Positionierung

 

"Facebook Twitter & Co. – Erfolgreicher Umgang mit Social Media Plattformen in der Arztpraxis"
Petra-Stefanie Madlé

Erfolgte früher  die Auswahl eines Arztes fast ausschließlich durch Empfehlungsmarketing so gewinnen heutzutage Social Media Plattformen in diesem Kontext immer mehr an Bedeutung. Facebook, Twitter & Co. bieten eine Menge Möglichkeiten, um Patientinnen und Patienten anzusprechen, jedoch bergen sie auch Gefahren. Das Seminar bietet einen fundierten Überblicke über 

·         Nutzungsmöglichkeiten der einzelnen Plattformen und deren Zielgruppen

·         Dos and Don’ts

 

·         Guideline, Gestaltung und Updates

Kommunikation

"Strategische Kommunikation im Arztberuf" Mag. Dr. Sarah Nettel
Mit strategischer Kommunikation die Bekanntheit und Positionierung von Ärzten – sowohl in Organisationen als auch in eigener Praxis – zu steigern, ist das Ziel. Ärzte sind im Bereich Kommunikation an strenge gesetzliche Vorgaben gebunden. Kommunikation bedeutet jedoch viel mehr als nur klassische Werbung. Eine klare strategische Ausrichtung mit dem gezielten Einsatz von Botschaften und Kommunikationsmaßnahmen baut bei Patienten und Kollegen Vertrauen auf und stärkt das Image. Das Seminar bietet einen fundierten Überblick über Kommunikation, unterstützt bei der Erarbeitung der eigenen Positionierung und Kommunikationsstrategie und soll sowohl angehenden Ärzte als auch Klinik-, Privat- und Kassenärzte einen Mehrwert für die tägliche Arbeit bieten.

  • Grundlagen und Bedeutung von Kommunikation im Arztberuf – von der Marke ICH, über Medienarbeit und Krisenkommunikation bis zur Patienten- und Mitarbeiterkommunikation
  • Positionierung als Basis der Kommunikation – Für was stehe ich? Was unterscheidet mich von anderen? Welche Zielgruppen möchte ich ansprechen?
  • Gezielter Einsatz von Botschaften & Kommunikationsinstrumenten zum Vertrauensaufbau und zur Imagesteigerung;
  • Tipps für die Erstellung der eigenen Kommunikationsstrategie

"Empathische Kommunikation für Ärzte und Ärztinnen" Petra-Stefanie Madlé
ÄrztInnen, PatientInnen und deren Angehörige treffen einander auf signifikant divergierenden Situationsebenen. Ärztliche Routine kann für PatientInnen eine gänzlich neue Lebenssituation darstellen. Ein medizinisches Aufklärungsgespräch ist für PatientInnen mitunter unverständlich. Und was für ÄrztInnen berufliche Tätigkeit bedeutet, ist für PatientInnen persönliches Schicksal. Im Seminar werden folgende Punkte bearbeitet:

  • Einfühlsame Kommunikation;
  • Nonverbale Kommunikation und paralinguistische Phänomene;
  • Schwierige Gespräche erfolgreich führen

Recht

Unsere Referenten im Bereich Recht werden in ihren Vorträgen über aktuelle, praxisnahe Fragen z.B. "Aufklärungsproblematik und Dokumentation" sprechen.  Wir ersuchen Sie daher um Verständnis, dass die Seminarinhalte - um dem Anspruch der Aktualität gerecht zu werden- kurzfristig festgelegt werden.

Rechtsanwalt Doktor Stephan Trautmann, ein profunder Kenner der Materie des Arzthaftungsrechtes hat bei der MedKarriere 2015 gemeinsam mit interessierten Studenten und Studentinnen Notwendigkeiten aber auch juristischen Fallstricke der Patientenaufklärung näher durchleuchten und das Zusammenspiel zwischen Patientenaufklärung und notwendiger (schriftlicher) Dokumentation diskutiert. Die Aufklärungsproblematik sowie die mangelhafte Dokumentation stellen mittlerweile einen sehr hohen Prozentsatz aller Haftungsfälle dar, so dass eine Kenntnis gerade dieser Materie für jeden Arzt besonders wichtig ist.

Ethik

"Werte und Wertekonflikte im Arztberuf" Mag. Karl J. Zarhuber

Ärzte stehen in ihrer beruflichen Laufbahn sehr oft vor vielen wichtigen ethischen und moralischen Entscheidungen, die letztlich immer Werteentscheidungen sind und für die Ärzte meist die volle Verantwortung übernehmen müssen. Ein waches Bewusstsein und der praktische Umgang mit Wertekonflikten können junge Ärzte in der Übernahme ihrer Verantwortung für ethische Entscheidungen unterstützen. Das Seminar bietet die Möglichkeit persönliche Erfahrungen zu machen über

  • Praxisbezogene, konkrete Wertekonflikte in Form von Dilemmata zu formulieren
  • Entscheidungen zu diesen Wertedilemmata gemeinsam zu diskutieren und zu treffen
  • und durch das Argumentieren die eigene "Landkarte" der Werte kennen und anwenden zu lernen.

Psychologie, Psychotherapie, psychotherapeutische Medizin

"Resilienz für Mediziner" MMag. Julia Wachter

  • Einführung in die Resilienzforschung
  • Das 7 Säulen-Modell der Resilienz
  • Bedeutung der Resilienz in Medizin,  Psychologie und Psychotherapie
  • Vorstellung  ausgewählter Resilienzstudien
  •  Resilienz als eine Komponente von Behandlungserfolgen
  • Resilienz  zur persönlichen Potentialerweiterung
  • Resilienz - eine Haltung die lernbar ist?
  • Selbsttest zur Resilien
  •  Strategien zur Steigerung von Resilienz

Zielgruppe:  Ärzte, Psychologen und Psychotherapeuten, die sowohl sich selbst als auch ihre Patienten glücklicher,  widerstandsfähiger und erfolgreicher machen möchten!

 

Ziel:  Vermittlung der Bedeutung von Resilienz im medizinischen bzw. psychosozialen Sektor sowie zur Steigerung von persönlichem Wohlbefindens und  innerer Zufriedenheit 

"Hilfe für Helfer" MMag. Julia Wachter

Teil 1 (Theorie):

-          Einführung zum Thema psychologische Folgen der Migration

-          Krisenintervention, Umgang mit Traumatisierten

-          Sekundäre Traumatisierung, Stellvertretende Traumatisierung, indirekte Traumatisierung, emotionale Erschöpfung (Compassion fatigue)

-          Professionelle Aufarbeitung von belastenden Ereignissen im (freiwilligen)Einsatz/Dienst: Grundannahmen (Illusionen), Versagen von Schutzmechanismen, Kennzeichen der Überforderung

-          ABC-Schutz vor sekundärer Traumatisierung

-          Prävention: Selbstfürsorge und Psychohygiene

Teil 2:

Im zweiten Teil des Seminars am Nachmittag findet der Selbsterfahrungsteil statt. Dabei werden  eigene Erfahrungen im Umgang mit bzw. der Behandlung von Flüchtlingen thematisiert. Besonderes Augenmerk wird die Reflexion eigener Gefühle  und deren Bewältigung einnehmen.

Zielgruppe: (Medizinische) Helfer und Erstversorger in der aktuellen Flüchtlingskrise

Ziel:  Information und Aufklärung medizinischer Helfer, über mögliche psychologische Gefahren, Risiken und Eigenschutzmaßnahmen, um eine eigene  (Re)Traumatisierung zu verhindern und diese belastenden Erfahrungen bestmöglich zu verarbeiten.

"Selbsterfahrung für Ärztinnen und Ärzte" MMag. Dr. Aron Kampusch
Der psychologisch/psychotherapeutische Zugang zur Selbsterfahrung orientiert sich an den objektiv messbaren Ausprägungen der Persönlichkeit der Teilnehmenden und versucht dann, die Persönlichkeitsakzentuierungen des Einzelnen hinsichtlich seines Potentials, sei es förderlich oder hinderlich, zu ergründen, deren Relevanz im gegenwärtigen Leben zu bestimmen und auf seine Entstehung hin zurückzuführen. Hierbei werden als Grundlage vor allem Elemente aus der klinisch-psychologischen Arbeit mit hoch validen Persönlichkeitsscreenings genutzt und im Bereich der Aufdeckung von Wahrnehmung, Interpretation und Reaktion auf die Umwelt auf verhaltenstherapeutische, hypnotherapeutische und systemische Modelle zurückgegriffen. Für Ärztinnen und Ärzte bietet sich hierbei im Besonderen die modulare Erweiterung zur „interaktionellen Fallarbeit“ an. Die Interaktionelle Fallarbeit (IFA) basiert auf der psychoanalytischen Sicht der Übertragung (was löst der Arzt beim Patienten aus) und der Gegenübertragung (was löst der Patient beim Arzt aus). Hierbei wird die „Droge Arzt“ einer genaueren Betrachtung unterzogen. Es wird die Frage gestellt, in wie weit der Arzt schon lediglich durch die Art der Interaktion mit dem Patienten Einfluss auf den Erfolg oder Misserfolg einer Behandlung hat bzw. sich selber bei der Behandlung im Wege steht. Im Rahmen der Gruppe wird darauf eingegangen, warum man auf gewisse Patienten und deren Kommunikations- und Verhaltensweisen mit sehr spezifischen Emotionen und damit verbundenen Gedanken und automatisierten Verhaltensmustern reagiert, welche Konsequenzen dies mit sich bringt und ob dies möglicherweise in der eigenen Geschichte begründet liegt.
Der gruppendynamische Zugang zur Selbsterfahrung beschäftigt sich mit den Effekten, welche sich für jeden Teilnehmenden innerhalb von menschlichen Gruppen einstellen und welche Gesetzmäßigkeiten diese unterliegen. Hierbei dient die geschlossene und damit vertraute Gruppe als Modell um sich in einem sicheren Umfeld selbst erfahren zu können, Feedback von anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu erhalten oder aber um für kurze Zeit auch einmal eine andere Rolle als die altbekannte in Gruppen einnehmen zu können.

"Selbsterfahrung für Ärztinnen und Ärzte" Dr. med.univ. Alexander Knipel
Im Rahmen der ärztlichen Tätigkeit, aber auch im Alltag, wird aufgrund der Eigen- oder der Fremdwahrnehmung oft rasch entschieden und eine Bewertung getroffen. Im Rahmen des Seminares werden wir uns mit diesem Thema eingehender beschäftigen. 

  • Eigen- und Fremdwahrnehmung
  • Risiken und Möglichkeiten der dadurch entstehenden Bewertungen;

"Selbsterfahrung (verhaltenstherapeutisch orientiert") Mag. Michael Peter
Die Selbsterfahrung erfolgt durch Impulse und Übungen im Gruppensetting. Kognitiv-emotionale Schemata, die handlungswirksam sind, werden im Gruppensetting im Hier und Jetzt erfahrbar gemacht. Die kognitiv-emotionalen Schemata sind in ihrer interpersonellen Variation Ausdruck der individuellen Persönlichkeit und der individuellen bio-psycho-sozialen Entwicklungsgeschichte. Psychologische, verhaltenstherapeutische und gruppendynamische Modelle werden zur Erschließung in der Gruppe herangezogen, um die persönliche Wahrnehmung von in der zwischenmenschlichen Interaktion förderlichen wie problematischen Schemata zu schärfen.
Da sich uns durch Selbsterfahrung das Verständnis für die Art und Weise unseres Umgang mit unserem sozialen Umfeld erschließt, erschließen sich auch bestimmte, einflussnehmende Formen der „Übertragung“ (was löst der Arzt beim Patienten aus) und der „Gegenübertragung“ (was löst der Patient beim Arzt aus). Der bewusste Umgang mit der aktuellen Situation wird insoweit verbessert, dass das gegenwärtige, aktuelle Gegenüber (der Patient) als unterschiedlich zu Beziehungskonflikten, die in unserer persönlichen Vergangenheit liegen, differenziert wahrgenommen werden kann.  Hierdurch wird ersichtlich, dass Selbsterfahrung überall dort eine wichtige Basis für optimiertes professionelles Handeln ist, wo die Interaktion zwischen Arzt und Patient den Behandlungserfolg beeinflusst – etwa durch eine tragfähige Arbeitsbeziehung, die Vertrauen in die Behandlung schafft und den Grad der Compliance des Patienten beeinflusst.

"Selbsterfahrung für Ärzte und Ärztinnen" Mag. Dr. Dietmar Mühlbacher
Ziel des Seminars ist es, die Arzt/Ärztin-Patient/Patientin-Beziehung und insbesondere deren unbewusste Anteile mit Hilfe psychotherapeutischer Methoden zu erforschen. Das Seminar bietet einen fundierten und praxisnahen Überblick über

  • die Analyse der Arzt/Ärztin-Patient/Patientin-Beziehung und ihre Bedeutung für den Heilungsprozess („Droge Arzt/Ärztin“);
  • der Teilnehmer/die Teilnehmerin soll eigene Stärken und Schwächen, alte Beziehungsmuster (Übertragung), sowie „blinde Flecken“ selbstreflexiv erkennen ;
  • Das Ziel ist das Bewusst-Werden-Lassen bisher unbewusster Beziehungsanteile oder -muster. Stereotypes Standardverhalten in beruflichen Interaktionen oder Situationen soll hinterfragt werden